
Digitales Röntgen (2D & 3D/DVT): mehr Sicherheit bei geringer Strahlung
Wenn es um eine sichere Diagnose geht, zählt vor allem eines: gute Bildqualität – bei möglichst geringer Strahlenbelastung. Deshalb arbeiten wir in unserer Praxis seit vielen Jahren mit modernem digitalem Röntgen und – wenn nötig – mit 3‑D‑Diagnostik (DVT).
„Nur röntgen reicht nicht aus – man muss auch genügend Erfahrung haben, um befunden zu können, was man sieht.“
Digitales 2‑D‑Röntgen (Sensor-Technik)
Wir röntgen seit 2010 digital und seit 2015 direkt auf Sensor – ohne Informationsverlust durch das Auslesen von Speicherfolien. Das hat für Sie klare Vorteile:
- strahlungsarm durch moderne Sensortechnik
- brillante Bildqualität
- schnelle Verfügbarkeit: Bilder sind sofort da und können gemeinsam mit Ihnen am Bildschirm besprochen werden
- Früherkennung von Karies: Digitale Filter können Karies an Kontaktflächen deutlicher kontrastieren – oft, bevor man sie sieht oder Sie etwas spüren
- sichere Abläufe: vordefinierte Programme, automatische Belichtung und einfache Positionierung reduzieren fehlerhafte Aufnahmen
3‑D‑Röntgen (DVT): wenn 2‑D nicht ausreicht
Die digitale Volumentomographie (DVT) wurde speziell für die Zahnheilkunde entwickelt.

„Das DVT (3‑D‑Röntgen) ist ähnlich einem CT, aber wesentlich strahlungsärmer. Unsere Praxis bietet Ihnen dieses Plus an Sicherheit.“
Wenn eine eindeutige Beurteilung mit einer 2‑D‑Aufnahme nicht möglich ist, ermöglicht das DVT räumliche, dreidimensionale Bilder. Das ist ein großer Gewinn – für eine präzise Diagnostik und eine planbare, sichere Behandlung.
Wann ist ein DVT besonders hilfreich?
Eine 3‑D‑Diagnostik kann z. B. sinnvoll sein:
- bei Entzündungen an der Wurzelspitze
- bei vereiterten Kieferhöhlen (z. B. zur Klärung, ob ein Zahn ursächlich ist)
- bei Zahnfrakturen
- zur Beurteilung von Wurzelkanälen
- zur Beurteilung von Knochenabbau nach Zahnentfernung oder bei Parodontitis
- zur sicheren Implantatplanung (z. B. Knochenvolumen, Nervenverlauf, Anatomie)
Fachkunde & Erfahrung
Beide Ärzte verfügen über die erweiterte DVT‑Fachkunde, um die Indikation für 3‑D‑Aufnahmen zu stellen und diese befunden zu dürfen. Dr. Bickel bringt als Humanmediziner zudem langjährige klinische Erfahrung in der Befundung dreidimensionaler Aufnahmen mit.
DVT + CEREC: ein großer Schritt in der Implantatplanung
Bei Implantaten entscheidet die Planung über den Langzeiterfolg: Knochenangebot und exakte Implantatpositionmüssen zur späteren Krone passen.

Erste Schritte auf dem Weg zum neuen Zahn
- DVT (3‑D‑Röntgenaufnahme) der Implantatregion
- Scan der Zahnoberflächen mit der CEREC Primescan
- digitale Konstruktion der zukünftigen Krone am Rechner
So entsteht die präzise Planung
Wir kombinieren die DVT‑Daten mit dem 3‑D‑Scan und überlagern beide Datensätze in einer Implantat‑Planungssoftware (Matching). Erst dadurch lässt sich die Implantatposition präzise im Knochen und zur künftigen Krone planen.
Wichtig dabei: Die Implantatplanung erfolgt bei uns ärztlich (durch Dr. Bickel) – nicht als rein zahntechnischer Prozess.
Umsetzung im OP: Bohrschablone aus dem 3‑D‑Druck
Damit die geplante Position in der Operation exakt umgesetzt werden kann, wird der Datensatz an unser Labor übermittelt. Dort wird eine Bohrschablone mithilfe eines 3‑D‑Druckers gefertigt.

Dieses Vorgehen ist mit Aufwand verbunden – aber es lohnt sich: Es ist oft mehr als „die halbe Miete“ für den Langzeiterfolg Ihres Implantats.
Dr. Karen Bickel und Dr. Ralph Bickel

