
Implantate: präzise Planung mit DVT & CEREC
Implantat statt Brücke: die Einzelzahnlösung, die Nachbarzähne schont
Wenn ein Zahn fehlt, wünschen sich viele Patientinnen und Patienten vor allem eines: eine feste, natürliche Lösung, die sich „wie ein eigener Zahn“ anfühlt. Implantate können das in vielen Fällen leisten – ohne die benachbarten Zähne zu beschleifen.
„Wir machen keine Kompromisse bei der Implantatplanung.“
Warum die Planung bei Implantaten so entscheidend ist
Implantate haben keine „Haltbarkeitsgrenze“ im klassischen Sinn – aber: Wenn Probleme entstehen, sind sie oft nur schwer zu korrigieren. Deshalb ist die exakte Position im Knochen und zur späteren Krone entscheidend für den Langzeiterfolg und dafür, Komplikationen von Anfang an zu vermeiden.

Backward Planning: Wir planen zuerst den zukünftigen Zahn
Damit Erwartung und Ergebnis zusammenpassen, arbeiten wir nach dem Prinzip des Backward Planning:
- Wir planen den zukünftigen Zahn zunächst virtuell im CEREC-System.
- Anschließend erstellen wir eine 3‑D‑Röntgenaufnahme (DVT).
- Beide Datensätze werden miteinander überlagert (gematched).
So können wir Voraussetzungen und Risiken einer Implantation sehr präzise einschätzen – und die geplante Implantatposition gemeinsam mit Ihnen im Beratungsgespräch transparent besprechen.
3‑D‑gedruckte Bohrschablonen: Präzision im OP-Alltag
Damit die geplante Position in der Operation möglichst exakt umgesetzt wird, kann die Planungssoftware eine Bohrschablone konstruieren. Diese wird durch unser zahntechnisches Labor per 3‑D‑Druck gefertigt.

Ihre Vorteile einer exakten 3‑D‑Planung
- Stabile knöcherne Verhältnisse am Implantat – langfristig
- Schlanke, gut zu reinigende Zahnzwischenräume (weniger störende Speisereste)
- Optimale Hygienefähigkeit rund um Implantat und Krone
- Angenehmes Gefühl für Zunge und Wange (kein „Störkörpergefühl“)
- Guter Kaukomfort durch achsgerechte Belastung

Unser Ziel: eine verschraubte Implantatkrone auf der Kaufläche
Heute ist das Ziel häufig eine auf der Kaufläche verschraubte, einteilige Krone. So lässt sich vermeiden, dass Klebereste an der Implantatschulter zurückbleiben – ein wichtiger Faktor, weil solche Reste Entzündungen begünstigen können.
Voraussetzung dafür ist eine optimale Implantatposition. Deshalb investieren wir besonders viel Sorgfalt in die Planung.

Implantate schonen benachbarte Zähne
Im Vergleich zu einer klassischen Brücke entfällt das unnötige Beschleifen der lückenbegrenzenden Zähne. So wird gesunde Zahnsubstanz maximal geschont und erhalten.
Schonender Umgang mit dem Knochen – von Anfang an
Bereits bei der Zahnentfernung achten wir darauf,
- den umgebenden Knochen zu schonen,
- entzündetes Gewebe konsequent zu entfernen,
- und – wenn sinnvoll – den Knochen direkt zu stabilisieren.
Hierfür können wir Knochenersatzmaterialien einsetzen. Diese erste OP ist bei uns ein zentraler Baustein auf dem Weg zum langfristig erfolgreichen Implantat.
Implantate scannen – direkt in der OP
In bestimmten Fällen scannen wir Implantate bereits in der Operation. So kann die Position sofort überprüft werden – und die spätere Krone lässt sich frühzeitig vorbereiten.
Nur noch ein Termin zur Freilegung und Versorgung
Nach einer Einheilzeit von ca. 3–4 Monaten erfolgt die „Hochzeit“ zwischen Implantat und Krone. Durch die digitale Planung bietet das zusätzliche Sicherheit:
- Mehr Sicherheit während der Operation
- Reduziertes Komplikationsrisiko (z. B. Nervenverletzung, Eröffnung der Kieferhöhle)
- Ästhetisch überzeugendes Ergebnis durch optimale Positionierung
Geschmack bleibt erhalten
Ein weiterer Vorteil: Mit Implantaten bleibt der Gaumen meist frei – das Geschmacksempfinden kann vollständig erhalten bleiben.
Selbstbewusst durchs Leben
Mit festen Zähnen nach Zahnverlust wieder unbeschwert lachen, sprechen und kauen – das ist mit Implantaten in vielen Fällen sehr gut möglich.

Ihr Dr. med. Ralph Bickel
Zertifizierter Experte für die Herstellung von CAD/CAM-gefertigtem Zahnersatz (LMU München)

