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Parodontosebehandlung minimalinvasiv und nachhaltig.

Parodontosebehandlung und die professionelle Zahnreinigung

Mit zunehmenden Lebensalter kommt es zu einer Verschiebung der Risikofaktoren für einen Zahnverlust.
Während in jüngeren Jahren Karies und Unfälle die häufigsten Gründe für den Verlust eines Zahnes darstellen, sind Erkrankungen des Zahnfleischs bereits ab dem 40. Lebensjahr Ursache Nummer 1 für einen Zahnverlust.

40 Prozent der Senioren weisen mindestens an einem Zahn eine schwere Form der Parodontitis (Zahnfleischentzündung) auf. Dies belegt die aktuelle “Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie”.

Etwa 8 Millionen Bundesbürger zwischen 35 und 74 leiden an einer schweren Parodontalerkrankung.

Aber auch immer jüngere Menschen erkranken mehr und mehr an Parodontitis, vermutlich spielt dabei Stress eine große Rolle.

Von ihr geht zudem noch eine Gefahr für den gesamten Körper aus.

Unsere medizinische Prophylaxe wird persönlich von Frau Zahnärztin Bickel durchgeführt. Dadurch gewähren wir bei Onesmile eine fachgerechte und individuelle Zahnreinigung gemäß dem hohen Standard unserer Praxis.

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Wie entsteht Parodontitis?

Ausgelöst wird die Parodontitis - eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparates - durch Beläge auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand.

Diese Beläge bestehen aus Bakterien, deren Stoffwechselprodukte die Entzündungen hervorrufen.

  • Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn und bildet Taschen, in denen die Bakterien nisten.
  • Gewebe und Knochen bauen sich ab.
  • In der Folge verlieren die Zähne ihren Halt, werden locker und fallen am Ende aus.

 

Der Zustand der lokalen Abwehrzellen im Zahnfleischsaum bestimmt entscheidend den Verlauf der Zahnbetterkrankung.

Die Entzündung verläuft meistens unbemerkt und führt allmählich zum Verlust von Zahnhalteapparat und Knochen.

Eine aggressivere Form der Parodontitis, die v.a. bei jüngeren Menschen auftritt, verläuft weitaus dramatischer. Sie führt unbehandelt binnen weniger Jahre zum Zahnverlust.


Die häufigste Ursache für Zahnverlust ist zu spät erkannte - bzw. zu spät oder ungenügend therapierte Parodontitis.

Dazu ist wissenschaftlich längst bewiesen, dass Mundgesundheit und Allgemeingesundheit sich auf komplexe Weise gegenseitig beeinflussen.

Gesunde Mundverhältnisse sind die beste Voraussetzung für einen gesunden Körper und maximale Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Diabetiker aufgepasst!

Diabetes unterstützt Parodontitis

Mit der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus und der Parodontitis treffen zwei Volkskrankheiten aufeinander.
Experten zählen deshalb die Parodontitis schon zu einer typischen Folgeerkrankung des Diabetes.
Umgekehrt kann die Parodontitis die Einstellung des Blutzuckers bei Diabetikern deutlich erschweren.

Schlechte Zähne heben die Gefahr eines Herzinfarkt.

Herz-Kreislauferkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache.
Längst wurde wissenschaftlich eine Verbindung zwischen Parodontitis und Herzkrankheiten hergestellt.

Atemwegserkrankungen

Wissenschaftler fanden bei Patienten mit schlechter Mundhygiene ein 4,5-fach erhöhtes Risiko für Pneumonien.

Das sollten Sie als Rheumapatient wissen:

Die Mund- und Darmflora von Rheumatikern ist anders zusammengesetzt als die von gesunden Menschen. In beiden mikrobiellen Umgebungen dominieren Bakterien, die Entzündungen auslösen können. Wissenschaftler der New York University fanden in einer Untersuchung, dass 66 Prozent der Rheumatiker unter Parodontitis litten. In der Kontrollgruppe war der Prozentsatz wesentlich geringer.

Dialyse, Organtransplantationen & künstliche Gelenke

Chronische Entzündungen der Mundhöhle sind eine infektiöse Dauerbelastung für den Körper.
Gerade bei Dialyse-, Organtransplantierte und Immunsupprimierte Patienten oder auch Patienten mit künstlichen Gelenken ist es wichtig, dass eine solche Dauerbelastung ausgeschaltet ist.

Parodontitis und Osteoporose

Zahlreiche Studien bestätigen, dass zwischen Osteoporose und dem Knochenabbau am Zahnhalteapparat sowie dem Zahnverlust ein Zusammenhang besteht.

(Auszüge aus Zähne und Allgemeingesundheit/Wechselbeziehungen; Bayerische LandesZahnärztekammer)

Gesundheitsrisiko bei Implantaten

Implantate (künstliche Gelenke, Herzklappenersatz) können infiziert werden.

Quelle: C.Ancuta et al., University of Medicine and Pharmacy, IASI, Romania

Sie können sich vor Parodontose schützen:

Kommen Sie zu uns in die Praxis zu einer Kontrolluntersuchung. Diese beinhaltet die Beurteilung Ihrer kompletten Zähne.
Sollten dabei Hinweise auf eine mögliche Parodontitis entdeckt werden, wird Zahnärztin Karen Bickel, deren Behandlungsschwerpunkt die Parodontologie darstellt, eine erweiterte Untersuchung mit Dokumentation vornehmen, in der auch ein Bakterientest bzw. ein Parododontitis – Risiko – Schnelltest durchgeführt wird.

Nach dessen Auswertung in einem spezialisierten Labor findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt.

Sollten die Ergebnisse eine Behandlung erforderlich machen, wird diese persönlich von Zahnärztin Frau Karen Bickel mit den modernsten Behandlungsmethoden wie Laser, Ultraschall und Pulverstrahl durchgeführt. Diese Methode bietet bei optimaler Effizienz zudem einen sehr guten Behandlungskomfort.

Wir bekämpfen Parodontitis effektiv und nachhaltig

Für eine sanfte und schmerzarme antiinfektiöse Erstbehandlung setzen wir das derzeit schonendste Ultraschallgerät in Kombination mit dem modernsten Pulver – Wasserstrahlgerät ein. Diese Ultraschallbehandlung schont das Wurzelzement besser als Küretten und Scaler und begünstigt das Wiederanhaften des Zahnfleischs am Zahn. Der Pulver-Wasserstrahl tötet den Bakterienfilm auf der Wurzeloberfläche bis zum Taschenboden, hinterlässt kratzerfreie Zahnoberflächen und verletzt keine gesunden Strukturen. Mehr Effizienz Dank überlegener Technik.

 

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Warum sich immer mehr Patienten für den Softlaser entscheiden.

  • Ein Bakterientest zeigt an, ob und welche Bakterien für die Erkrankung ursächlich sind.
  • Um aggressive Keime weitestgehend zu reduzieren, setzen wir die antimikrobielle photodynamische Therapie (aPDT) ein.
  • Dies ist ein innovatives Verfahren zur Reduktion von kranheitserregenden Keimen.
  • Die nachhaltige Keimreduzierung schafft die Voraussetzung für Heilung und Gesundung.
  • Das Verfahren ist schmerzfrei, ohne Nebenwirkungen und vermeidet in vielen Fällen die Gabe von Antibiotika.

Ist Parodontose übertragbar?

Leider ja. Parodontose wir durch Bakterien verursacht, wie auch Karies.
“Schlechte Zähne” können nicht nur genetisch vererbt werden, sondern werden auch durch Bakterien innerhalb einer Familie übertragen.
Deshalb ist es so wichtig, dass eine Parodontose frühzeitig entdeckt und behandelt wird, damit der Partner nicht ebenfalls an Parodontose erkrankt.
Achten Sie darauf, dass auch Ihr Partner mindestens zweimal jährlich einen Parodontitis-Check in der Zahnarztpraxis erhält.
Alarmsignale sind Mundgeruch, Zahnfleischbluten oder gelockerte Zähne.
Bei Rauchern ist das Risiko an Parodontitis zu erkranken deutlich erhöht.

Was ist gemeint mit: Licht kann heilen?

Hierbei handelt es sich um die Photo-aktivierte Therapie. Dies ist ein hochwirksames, nebenwirkungsfreies Breitband-Antiseptikum.

Das sogenannte PACT-Verfahren ist in der Parodonitistherapie eine wirksame Alternative zu den Antibiotika.

Wie funktioniert das Verfahren?
Ein Farbstoff wird in die Zahnfleischtaschen appliziert. Nach einer einminütiger Einwirkzeit ist der Farbstoff tief in das Gewebe eingedrungen. Dann wird der Farbstoff mit der PACT-200 Lichtquelle (635 nm Rotlicht, 200mW) beschickt. Dadurch wirkt der an sich harmlose Farbstoff in hohem Maße breitbandig antimikrobiell.

Vorteile:

  • Es bildet sich schnell wieder eine gesunde Zahnfleischtaschenflora.
  • Schon nach wenigen Tagen ist das Behandlungsergebnis für Sie spürbar und sichtbar.
  • Keine Nebenwirkungen durch das Antibiotikum.

Rauchen & Parodontitis - zwei die sich mögen.

(Quelle: Auszüge aus “Rauchen-Intervention in der Zahnarztpraxis Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V.”)

Der Tabakkonsum ist der weitaus wichtigste Risikofaktor für die Entstehung des Mundhöhlenkarzinoms (Krebs).
Das Risiko scheint dabei für Zigaretten- und Zigarrenraucher vergleichbar.
Wichtig ist dabei die Früherkennung bei der zahnärztlichen Routineuntersuchung.
Für die chronische Parodontitis (Parodontose) besteht ebenfalls ein eindeutiger Zusammenhang mit negativen Auswirkungen.
Raucher bauen mit zunehmendem Alter Knochen schneller ab.
Das Zahnfleisch ist bei Rauchern geringer durchblutet.
Positiv ist, dass ehemalige Raucher wieder die Gesundheit des Zahnhalteapparates wie vergleichsweise Nichtraucher erhalten können.
Das bedeutet, dass es sich zu jedem Zeitpunkt lohnt, mit dem Rauchen aufzuhören.

Werden Sie schnell zum Ex-Raucher.

Es ist bekannt, dass Raucher vier Stadien durchlaufen, bis sie den Rauchstopp erfolgreich hinter sich bringen können.

  • Bedenkenlos Rauchen
  • Bewusst werden
  • Rauchstopp vorbereiten
  • Umsetzung

Ein absehbar erfolgreiches Modell zur Raucherentwöhnung ist, Raucher zu motivieren, von einem Stadium ins nächste zu wechseln.
Es gibt verschiedene Methoden zur Raucherentwöhnung, manche werden mit Nikotin-Depotpflaster, Psychopharmaka oder Trance unterstützt.

Denken Sie daran: Je mehr Raucherjahre, desto schwieriger scheint der Ausstieg.

Jahr für Jahr steigen mehrere tausend Raucher um und leben rauchfrei, hier einige Adresse die dabei helfen können:

www.sandra-eversberg.de
www.rauchfrei.de
www.letitbe.ch

Alarmsignale für Parodontitis:

Häufig wird Parodontitis in der frühen Phase vom Patienten nicht wahrgenommen. Warnsignale sind unter anderem Zahnfleischbluten oder Rötungen am Zahnfleisch. Schreitet die Parodontitis fort, geht das Zahnfleisch zurück, die Zähne erscheinen länger und reagieren empfindlicher. Weitere Signale für Parodontitis sind Mundgeruch und gelockerte Zähne.

Wechseljahre und Zahngesundheit, was Sie wissen sollten.

Wie eine aktuelle repräsentative Initiative pro Dente e.V. (Köln) zeigt, weiß nur jeder zweite Deutsche, dass sich hormonelle Schwankungen während der Pubertät, Schwangerschaft und in den Wechseljahren auf die Zahn- und Mundgesundheit auswirken können.

Die Mundgesundheit bedarf deshalb auch in den Wechseljahren erhöhte Aufmerksamkeit.
Schwillt das Zahnfleisch an und blutet es, spricht man von einer hormonellen Gingivitis.
Schädigende Stoffwechselprodukte von Bakterien können leichter in den Körper passieren.

Eine gründliche Mundhygiene mit professioneller Unterstützung sind in dieser Lebensphase um so wichtiger.

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Wir sind Zahnärzte aus Leidenschaft. Wir verbinden neueste Techniken mit jahrerlanger Erfahrung zu Ihrem Vorteil

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